MultiTrust Capital China News 07/2017: M&A Update

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 1. CHINA INBOUND

Roto Frank kauft in China zu

Die Roto Frank AG erwirbt die Union Ltd., einen chinesischen Hersteller von Komponenten und Halbteilen für Fenster- und Türbeschläge. Damit stärkt der deutsche Bauzulieferer seine Sparte Fenster- und Türtechnologie. Das südlich von Shanghai ansässige Familienunternehmen mit seinen rund 450 Mitarbeitern soll auch künftig eigenständig bleiben und nicht in den Gruppen-Verbund von Roto Frank übergehen. Der Abschluss der Transaktion ist innerhalb der kommenden drei Monate geplant. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Erfahren Sie mehr auf M&A Dialogue

 

2. CHINA OUTBOUND

BDStar erwirbt über 50 Prozent der Anteile an in-tech:

Kapitalerhöhung auf 57,14 Prozent nach dem Einstieg beim deutschen Technologieunternehmen: Der chinesische Spezialist für Positionierungen BDStar aus Peking übernimmt 50% der Anteile an der in-tech GmbH. Verkäufer ist die Beteiligungsgesellschaft Friedrich & Wagner Holding GmbH. Laut BDStar beträgt der Kaufpreis 60 Mio. Euro. Anschließend werde das Unternehmen weitere 20 Mio. Euro in in-tech investieren und damit seine Beteiligung auf 57,14% aufstocken. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. In-tech ist ein führender deutscher Lösungsanbieter für Digitalisierung und Entwicklung in den Branchen Automotive, Maschinenbau und Verkehrssysteme, dessen Schwerpunkt auf Elektronik und Software liegt. Das chinesische Unternehmen ist ebenfalls im Bereich Satellitennavigation und -positionierung tätig und entwickelt Navigationssysteme für Fahrzeuge. Erfahren Sie mehr auf M&A Dialogue

Haowu steigt bei Feuer Powertrain ein:

Ostdeutscher Kurbelwellenhersteller setzt auf strategische Zusammenarbeit: Die zur Teewoo Group gehörende Tianjin Haowu Electromechanical Automobile Trading (Haowu) erwirbt 50% an Feuer Powertrain. Durch die Transaktion soll eine strategische Partnerschaft begründet werden und ein global führender Hersteller von Kurbelwellen entstehen, heißt es in der Mitteilung des Nordhausener Automobilzulieferers. Konkret wollen die neuen Partner im nächsten Schritt ein Joint Venture in China gründen. Die Vereinbarung sieht darüber hinaus die Möglichkeit des Erwerbs weiterer Anteile vor. Zur Höhe des Preises machten die Beteiligten Partner keine Angaben. Erfahren Sie mehr auf M&A Dialogue

 

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