MBL China News 05/2017: M&A Update

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1. CHINA OUTBOUND

 

HNA erhöht Anteil an Deutscher Bank

Das chinesische Konglomerat HNA steigt zum größten Aktionär des bedeutendsten deutschen Geldhauses auf. Der Anteil liegt jetzt bei knapp zehn Prozent. Das Paket hätte damit einen Wert von 3,4 Milliarden Euro (http://www.handelsblatt.com vom 02.05.2017).

 

Gastbeitrag von Stefan Gätzner M&A Dialogue

 

Fosun beteiligt sich in der ersten Finanzierungsrunde an The Naga Group AG (Naga).

Das Shanghaier Konglomerat hat Ende März 12,5 Mio. EUR in die Muttergesellschaft des Fintech-Start-ups Swipestox investiert. Mit dem Geld soll die Expansion des Social Trading Netzwerks weiter finanziert werden. Durch den Einstieg von Fosun bieten sich Naga und Swipestox zusätzliche Perspektiven auf dem chinesischen Markt. Naga ist auf disruptive Trading-Anwendungen im Finanzsektor spezialisiert (http://www.ma-dialogue.de vom 24.04.2017

 

AGIC kauft Laserspezialist Fotona: Drittes Investment des Private-Equity-Fonds

AGIC Capital erwirbt alle Anteile des Laserherstellers Fotona. Für das slowenische Unternehmen eröffnet der Eigentümerwechsel neue Marktchancen in Asien und China. Verkäufer ist die US-Beteiligungsgesellschaft The Gores Group. Zum Kaufpreis äußerte sich AGIC nicht. Für die von Henry Cai vor zwei Jahren gegründete chinesisch-deutsche Private-Equity-Gesellschaft ist die Akquisition die die dritte Transaktion insgesamt und die zweite als Alleininvestor. Die 1964 gegründete Fotona hat sich auf Laseranwendungen im medizinischen Bereich spezialisiert und ist auf dem europäischen und dem US-Markt präsent. Für den Ausbau der Position in Asien und China will der neue Eigentümer den Slowenen unter die Arme greifen. Dort steigt der Bedarf insbesondere auf dem Gebiet der Schönheitschirurgie rasant (http://www.ma-dialogue.de vom 27.04.2017).

 

Das Level Playing Field ist noch fern: Deutsche Unternehmen in China wünschen mehr Rechtssicherheit

Deutsche Unternehmen bemängeln nach wie vor die Rechtsunsicherheit in China und erkennen seit einigen Jahren kaum Fortschritte in diesem Bereich. Über 85% sieht keine Verbesserungen oder sogar eine Verschlechterung im Hinblick auf das „Level Playing Field“ bzw. die Reziprozität mit lokalen Wettbewerbern bei der Durchsetzung von Rechtsvorschriften. Dies ist das Ergebnis eine Blitzumfrage der Deutschen Handelskammer in China. Die überwiegende Anzahl der befragten Unternehmen war im vergangenen Jahr mit rechtlichen und regulatorischen Hindernissen konfrontiert. Die Hauptprobleme betrafen Zollangelegenheiten, Schutz geistigen Eigentums, Lizensierung von Produkten und Dienstleistungen sowie Marktzugangsbeschränkungen (http://www.ma-dialogue.de vom 10.04.2017).

 

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